Über ACCELS

  RWTH Aachen Hauptgebäude Urheberrecht: Martin Braun

Mit der empirischen Erforschung literarischer Rezeptionsprozesse bei Leserinnen und Lesern betreibt das Aachen Center for Cognitive and Empirical Literary Studies (ACCELS) innovative geisteswissenschaftliche Forschung. Insbesondere das komplexe Zusammenwirken kognitiver und emotionaler Faktoren des Verstehens sowie das Verhältnis von allgemeinen geistigen Dispositionen und kulturspezifschen Bedeutungen lässt sich am Beispiel der Literaturrezeption untersuchen. Dazu will das ACCELS einen Beitrag leisten.

Es bietet eine Plattform für den Austausch unter Forschenden in den Bereichen der kognitionswissenschaftlich orientierten und verschiedene empirische Methoden nutzenden Untersuchung des Verstehens von Literatur und anderen kulturellen Artefakten. ACCELS stellt eine einzigartige Möglichkeit dar, die Expertisen vieler Forscherinnen und Forscher in diesen Gebieten zu bündeln, transdisziplinäre Gemeinschaftsprojekte zu initiieren und so zur Förderung der kognitiven und empirischen Literaturwissenschaft beizutragen.

Die wichtigsten Aufgaben des Zentrums sind die folgenden:

  • Das Zentrum initiiert und koordiniert kooperative und interdisziplinäre Forschungsvorhaben zur empirischen Rezeptionsforschung.
  • Es richtet Vorlesungsreihen, Workshops, Summer Schools und Master Classes mit international renommierten Forscherinnen und Forschern aus, die im Bereich der kognitiven und empirischen Literaturwissenschaft tätig sind.
  • Es stellt Laborraum, Geräte und Software für die empirische Erforschung von Rezeptionsprozessen zur Verfügung.
  • Es steht als Gastgeber z.B. für Humboldt-Stipendiatinnen und -Stipendiaten sowie Empfänger anderer Stipendien zur Verfügung.
  • Es dient als Plattform für den Austausch über laufende und geplante Promotions- und Habilitationsprojekte im Bereich der kognitiven und empirischen Literaturwissenschaft.
  • Es erarbeitet Pläne für die Einrichtung von Studiengängen, in denen kognitive und empirische Theorien, Modelle und Methoden, einschließlich naturwissenschaftlicher Zugänge und Verfahren der Digital Humanities, stärker verankert sind als in traditionellen literaturwissenschaftlichen Programmen.